Geplante Veranstaltungen


Montag, 3. Oktober 2022, 19:00 Uhr

Am Montag, 3. Oktober 2022 lesen in der Reihe Außer Konkurrenz – Die freie Szene hat das Wort Vera Vorneweg aus der Erzählung Kein Wort zurück und Axel von Ernst verschiedene Romananfänge. Anschließend findet ein Werkstattgespräch mit den beiden Autor*innen sowie mit Wolfgang Cziesla statt, der moderierend durch den Abend führt.

Vera Vorneweg (*1985), lebt nach einem Studium der Sozialen Arbeit und Philosophie in Düsseldorf und Israel als freie Schriftstellerin in Düsseldorf. Nach zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften sowie im öffentlichen Raum erschien 2022 ihr Debüt „Kein Wort zurück“ in der Edition Muschelkalk im Wartburg-Verlag. Sie erhielt mehrere Preise und Stipendien, u. a. den Harald-Gerlach-Preis, „Künstler*innen im ländlichen Raum“, das Künstlerstipendium NRW und im Künstlerdorf Schöppingen und führte das 1:1 Mentoringprogramm mit Marion Poschmann durch.

Vera Vorneweg; Foto: Andreas Endermann

In Kein Wort zurück möchte eine Frau eine Geschichte über das Dorf ihrer Kindheit schreiben. Beim Verfassen des Textes stellt sie fest, dass ihr die Heimat fehlt. Nicht als Ort, sondern als Wort. Sie fängt an, nach dem Wort zu suchen und wird dabei in ein düsteres Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte geführt. Kein Wort zurück ist ein virtuoses Aufbegehren gegen die Sprachlosigkeit. Die Erzählung thematisiert den ideologischen Missbrauch von Sprache und sucht nach Verständigung und Auswegen in verfahrener Zeit. Der Text entstand im Rahmen Vera Vornewegs Stipendienaufenthalt in der Hohen Rhön im Südwesten Thüringens.

Axel von Ernst liest aus den Anfängen verschiedener Romane.

LeseRaum, Akazienallee, einige Ladenlokale links neben Proust, keine Hausnummer (Postanschrift: Am Handelshof 1, Essen)

Eintritt frei

Gefördert von der Literarischen Gesellschaft Ruhr e. V.

 

 

Montag, 7. November 2022, 19:00 Uhr

N.N. / N.N.

 

LeseRaum, Akazienallee, links neben Proust (Postanschrift: Am Handelshof 1, Essen)

Eintritt frei

Gefördert von der Literarischen Gesellschaft Ruhr e. V.