Die bisherigen Veranstaltungen


Montag, 4. Juli 2022, 19:00 Uhr

Am Montag, 4. Juli 2022 lesen in der Reihe Außer Konkurrenz – Die freie Szene hat das Wort Ulrich Straeter aus dem Reisebuch Vom Ruhrgebiet nach Helgoland. Mit dem Fahrrad durch die Fünfzigerjahre (2021) und Werner Biedermann aus der italienischen Geschichte Damian Donatellos Diskretion (2022). Anschließend findet ein Werkstattgespräch mit den beiden Autoren sowie mit Anna Real und Wolfgang Cziesla statt, die moderierend durch den Abend führen.

Ulrich Straeter wurde am 26. Juli 1941 in Dortmund geboren. Seinen Vater, mit dem er 1956 zu einer Radtour aufbrechen sollte, hatte er erst als Vierjähriger im Sommer 1945 kennengelernt. Nach einer Banklehre und 16-jähriger Tätigkeit in der Bundesfinanzverwaltung beim Hauptzollamt Essen begann er mit 40 Jahren ein Studium der Germanistik und Geschichte an der Universität Essen (Staatsexamen). Anschließend reiste er mit seiner Frau Ilse Straeter – Malerin und Werbegrafikerin – mit Campingbus- und Fahrrädern durch mehrere europäische Länder. Ulrich Straeter ist Autor zahlreicher Bücher mit Reiseerzählungen und Reiseberichten, außerdem schrieb er Kriminalgeschichten und einen Kriminalroman, der im Ruhrgebiet spielt: Grüne Minna. Hinzu kommt eine erhebliche Anzahl von Gedichten, die in zahlreichen Anthologien und im Lyrikband Steinfinger sticht in Coelinblau enthalten sind.

Ulrich Straeter; Foto: privat
Vom Ruhrgebiet nach Helgoland. Mit dem Fahrrad durch die Fünfzigerjahre (Essen 2021) beschreibt aus der geschichtlichen Distanz eine Radtour des Fünfzehnjährigen mit seinem Vater im Jahr 1956. Von Dortmund an der Emscher entlang über die Lippe zum Hermannsdenkmal, zur lieblichen Stadt Rinteln an der Weser und nach einer kalten Nacht auf freiem Feld über die Kaffee-Stadt Bremen bis zur stürmischen Nordsee bei Bremerhaven. Und dann aufs Meer! Zurück über Oldenburg und Münster, nach einer Übernachtung im herben Eisenbahnabteil. Neben der Reiseroute kommt die Zeit Mitte der 1950er-Jahre zur Geltung: das so genannte Wirtschaftswunder, Altnazis und eine Reihe von Konzernen, die es nach dem zweiten Weltkrieg wieder gab, aber auch Schiffsuntergänge im Atlantik und Orkane an der Nordsee, Fußbälle und Fahrräder, Schallplatten mit Rock ’n‘ Roll und Jazz. Die kleine Stadt Rinteln an der Weser besaß einmal eine fortschrittliche Universität; dank Helgoland entdeckte der Autor den Revolutionär Harro Harring. Und die Firma Oetker hat nicht nur mit Backpulver und Fertigpizza zu tun. 

Werner Biedermann (*1953) studierte Industrie-Design und Visuelle Kommunikation an der Folkwang-Hochschule in Essen. Hauptberuflich arbeitete er am Münchner Filmmuseum und als Studienleiter für den Fachbereich Kulturelle Bildung an der Volkshochschule-Essen. Er dreht 4 abendfüllende und zahlreiche Kurzfilme. Publiziert hat er vornehmlich Filmfachbücher. Damian Donatellos Diskretion ist seine erste erzählerische Arbeit.

Werner Biedermann; Foto: privat

Warum telefonieren der italienische Ministerpräsident Mario Draghi und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, miteinander? Aus welchem Grund meldet sich der Friedensnobelpreisträger Lech Wałęsa zu
Wort? Was hat eine fettleibige Katze mit merkwürdigen Vorgängen in Rom zu tun? Diese und noch andere Fragen beantwortet die Erzählung Damian Donatellos Diskretion und lüftet das Geheimnis eines römischen Fußpflegers.

 

LeseRaum, Akazienallee, links neben Proust (Postanschrift: Am Handelshof 1, Essen)

Eintritt frei

Gefördert von der Literarischen Gesellschaft Ruhr e. V.

Die Videos vom 4. Juli 2022 sind hier zu sehen:

 

Montag, 30. Mai 2022, 19:00 Uhr

Am Montag, 30. Mai 2022 lesen in der Reihe Außer Konkurrenz – Die freie Szene hat das Wort Andreas Schendel aus dem unveröffentlichten Roman Auf der Schaukel und Julia Hoch aus ihrem Debütroman „LebensWende – Die Schwestern Brüggemann bleiben am Ball“ (2021; Ulrike Helmer Verlag). Anschließend findet ein Werkstattgespräch mit den beiden Autor*innen sowie mit Andrea Ecker und Anja Liedtke statt, die moderierend durch den Abend führen.

Andreas Schendel wurde 1971 am Niederrhein geboren und ist der Autor mehrer Romane, Filmscripte, Kinder- und Jugendbücher. Im zweiten Beruf leitet er die Essener Werkstatt für Selbstverteidigung.

Andreas Schendel (Foto: privat)

Andreas Schendels Roman Auf der Schaukel erzählt die Geschichte der beiden Nachbarskinder Tara und Paul. Wir lernen die 80er Jahre im Ruhrgebiet, die Welt der Erwachsenen, Treue und Untreue, Zärtlichkeit und Gewalt, durch die Augen der Kinder kennen. Eine Mischung aus Geschwister- und Liebesgeschichte, in der Pauls Leben immer mehr aus dem Lot gerät.

Julia Hoch (*1982 in Solingen) lebt in Bochum. Im Herbst 2021 erschien ihr Debütroman LebensWende – Die Schwestern Brüggemann bleiben am Ball im Ulrike Helmer Verlag. Aktuell arbeitet sie am zweiten Roman, an einem Erzählband sowie diverser Kurzprosa.

Julia Hoch (Foto: privat)

Zu LebensWende – Die Schwestern Brüggemann bleiben am Ball: Hilde und Lore Brüggemann (82) sind baff: Ihre stillgelegte Kneipe, das Lindenstübchen, soll einem Einkaufszentrum weichen?! Die Zeitungsmeldung bringt die Zwillingsschwestern in Fahrt – und zurück ins Leben. Unterstützt von Computernerds, alten Verehrern, jungen Flötenspielerinnen und dem Übergeist eines Ökodorfs, bringen sie den Amtsschimmel auf Trab, verursachen eine Massendemo und ziehen mit einem Pfannenwender und Fritz, dem Regenbogenflummi, gegen die Bauspekulation ins Feld.

Montag, 30. Mai 2022, 19:00 Uhr; Ort: LeseRaum, Akazienallee, (nicht direkt) links neben Proust (Postanschrift: Am Handelshof 1, Essen)

Eintritt frei

Gefördert von der Literarischen Gesellschaft Ruhr e. V.

Die Videos vom 30. Mai sind hier zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=gsyLK9WqFws

Julia Hoch, Lesung und Gespräch am 30. Mai 2022 – 51’50“

Andreas Schendel, Lesung und Gespräch am 30. Mai 2022 – 45’15“

Werkstattgespräch mit Andreas Schendel, Julia Hoch, Anja Liedtke und Andrea Ecker am 30. Mai 2022 – 13’40“

https://www.youtube.com/watch?v=fJErDF6ztM0

 

Montag, 4. April 2022, 19:00 Uhr

Klaus Märkert, Ingo Munz; © Frank Kurczyk

Am Montag, 4. April 2022 lesen in der Reihe Außer Konkurrenz – Die freie Szene hat das Wort Ingo Munz aus dem Erzählungsband An der Guillotine und Klaus Märkert aus seinem Roman Wie wir leuchten im Dunkeln, geben wir so verdammt gute Ziele ab. Anschließend findet ein Werkstattgespräch mit den beiden Autoren sowie mit Anja Liedtke und Wolfgang Cziesla, die moderierend durch den Abend führen.

Ingo Munz; © Simon Baptist

An der Guillotine. Neun Erzählungen, Edition Outbird, Gera 2021

Mit feiner Feder nähert sich Ingo Munz in seinen Erzählungen Charakteren an, die es in dieser Dichte nur selten zu erleben gibt. Bisweilen entfaltet sich hintergründig der Schimmer einer Ironie, und immer auch wird eine Andeutung übrig bleiben in seinen Stoffen, die wir gar nicht auf dem Schirm haben: ein hochmütiger Schriftsteller in scheiternder Lesung vor hochmütigem Publikum; das von einem Geiger in seinen Bann gezogene Mädchen Alima, dessen Angst sich still aus dem Hintergrund nährt; das Blut im Lichthof eines Museums, das dem Künstler letzten Ruhm beschert; die letzten 24 Stunden des Killers von Montabaur, der mit einer absurd unvorstellbaren Katastrophe sein und das Leben vieler Anderer beschließt; eine skurrile Lesung direkt an einer Guillotine auf dem Markt einer eingeschlafenen Stadt.

Ingo Munz, geboren 1973, lebt mit seiner kleinen Familie im Ruhrgebiet. Er gründete 1998 den Essener Philosophenclub »Die Eule«, 2002 die »Bewegung Amorkratie. Jetzt!« und 2013 den »Verlag Ingo Munz«. 2009 Arbeitsstipendium der Hamburger Kulturstiftung „Café Royal“. Zahlreiche Veröffentlichungen im Spannungsfeld zwischen Graphic Novel, Erzählungen und Roman.

Klaus Märkert; © privat

Wie wir leuchten im Dunkeln, geben wir so verdammt gute Ziele ab, © 2017, eygennutz Verlag, Hamm

50 Jahre Ruhrgebietsleben fernab verklärt-romantischer Bergarbeitergeschichten. Klaus märkert begibt sich auf einen Trip in sein Gestern und Vorgestern, erzählt von Leben, Liebe und Tod. Lakonisch, mit viel Sprachwitz und einem Gespür für das Ungewöhnliche im Alltäglichen.

Nach Hab Sonne (© 2009/2014) und Requiem für Pac-Man (© 2012/2013) erschien im Sommer 2017 der dritte autobiografische Roman des Bochumer Autors Klaus Märkert. Widmeten sich die ersten beiden Romane jeweils einem Jahrzehnt (80er bzw 90er Jahre), so ist der zeitliche Rahmen der Handlung beim vorliegenden Roman deutlich breiter gefasst (von den 60er Jahren bis ins Jahr 2013). Zentrales Thema: das Sterben/der Tod. Dabei beschränkt sich der Roman inhaltlich keineswegs auf das finale Ableben, sondern widmet sich darüber hinaus all den „kleinen Toden“, die man im Laufe des Lebens erleidet.

Klaus Märkert, gelernter Diplom-Sozialarbeiter, DJ (Mitbegründer der legendären Szene-Diskothek Zwischenfall) und Bochumer Schriftsteller (10 Buchveröffentlichungen, Stand Februar 2022), als solcher Begründer des Nachthumors, sowie Mitbegründer der legendären Lesebühne Schementhemen. Schwarzer Humor trifft auf ANTI-POP, Erdachtes auf Autobiografisches, so könnte man eine Lesung des Bochumer Autors inhaltlich einordnen. Als häufiger Lese-Gast oder Mitgestalter diverser Lesebühnen weiß er um die richtige Text-Mischung, die ein interessantes als auch humorvolles Live-Event ausmacht.

Montag, 4. April 2022, 19:00 Uhr, im LeseRaum, Akazienallee, links neben Proust (Postanschrift: Am Handelshof 1, Essen)

Eintritt frei

Gefördert von der Literarischen Gesellschaft Ruhr e. V.

Die Videos vom 4. April sind hier zu sehen:

Ingo Munz: Lesung und Gespräch am 4. April 2022 – 45‘ 33‘‘

https://www.youtube.com/watch?v=Lik3eu80HbM

 

Klaus Märkert: Lesung und Gespräch am 4. April 2022 – 39‘ 43‘‘

https://www.youtube.com/watch?v=bLuXNAwBD0M&t=3s

 

Lesung am 04.04.2022 – Schlussrunde mit Ingo Munz, Klaus Märkert, Anja Liedtke, Wolfgang Cziesla, zwei Zugaben – 22‘ 11‘‘

 

 

Montag, 6. Dezember 2021

Am Montag, 6. Dezember 2021 lesen in der Reihe Außer Konkurrenz – Die freie Szene hat das Wort Ulrike Anna Bleier aus Spukhafte Fernwirkung und Anja Liedtke aus ihrem Roman Ein Ich zu viel. Anschließend findet ein Werkstattgespräch mit den beiden Autorinnen sowie Wolfgang Cziesla und Andrea Ecker statt, die moderierend durch den Abend führen.

links: Ulrike Anna Bleier,
rechts: Anja Liedtke © privat

Zu Spukhafte Fernwirkung: Die Welt hat keine Hauptfigur und keine Hierarchie der Ereignisse. Es kommt auf den Einzelnen an, dessen Bahnen und zufällige Begegnungen mal mehr, mal weniger auf das Weltgeschehen einwirken. Rund 200 Figuren treten auf und agieren miteinander oder aneinander vorbei. Ihre Wege kreuzen sich oder driften auseinander wie Parallelen auf einer gekrümmten Fläche. Erzählerin ist die Welt selbst. Sie ordnet nicht ein und bewertet nicht. Die Betroffenheit der einzelnen Person löst sich auf im universellen Zusammenhang.

Die Form des Romans kann man sich vorstellen wie eine hyperbolische Fläche, die sich an den Rändern kräuselt.

 

Der fünfte Roman der Bochumer Autorin Anja Liedtke ist erschienen: Ein Ich zu viel

Ellinor hat das Gefühl, ihr Leben schon gelebt zu haben. Sie ist gescheitert, weil sie sich angepasst und nicht behauptet hat. Im zweiten Leben will sie alles richtig machen. Aber wie geht das?

Der Roman geht der Frage nach, was es braucht, um sein Selbst und sein Menschsein zu entwickeln. Zugleich beleuchtet das Buch die Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die nachfolgenden Generationen.

Video: Lesung von Anja Liedtke am 06.12.2021 Teil 1 in der Reihe „Außer Konkurrenz – Die freie Szene hat das Wort“ [31‘ 03‘‘]

Anja Liedtke: Lesung am 06.12.2021 Teil 2, in der Reihe „Außer Konkurrenz“ [8′ 26“]

Ulrike Anna Bleier: Lesung am 06.12.2021 Beginn [35′ 16“]

Ulrike Anna Bleier: Lesung am 06.12.2021, Fortsetzung [11′ 07“]

Lesung am 06.12.2021 – Schlussrunde mit Anja Liedtke, Ulrike Bleier, Andrea Ecker, Wolfgang Cziesla []

Montag, 6. Dezember 2021, 19:00 Uhr

LeseRaum, Akazienallee, links neben Proust (Postanschrift: Am Handelshof 1, Essen)

Eintritt frei

Gefördert von der Literarischen Gesellschaft Ruhr e. V.

Lesung Essen 6 Dezember 2021

 

Montag, 1. November 2021

Am Montag, 1. November 2021 lesen in der Reihe Außer Konkurrenz – Die freie Szene hat das Wort Sarah Jäger und Amanda Lasker-Berlin aus ihren Romanen. Anschließend findet ein Werkstattgespräch mit den beiden Autorinnen und Markus Behr statt, der moderierend durch den Abend führt.

Sarah Jäger
© Anna-Lisa Konrad

Sarah Jäger wurde in Paderborn geboren und lebt in Essen. Für ihren Jugendroman Nach vorn, nach Süden erhielt sie u. a. den „Luchs des Monats“ der ZEIT und das Kranichsteiner Jugendliteraturstipendium. Im September 2021 erschien ihr zweiter Jugendroman Die Nacht so groß wie wir.

Suse, Pavlow, Maja, Tolga und Bo sind enge Freund:innen, seit vielen Jahren. Jetzt wartet endlich das echte Leben auf sie, denn nach diesem Tag und dieser Nacht haben sie ihre Schulzeit hinter sich. Gemeinsam beschließen sie, bis zum nächsten Morgen all das zu erledigen, was sie sich bisher nicht getraut haben.

Amanda Lasker-Berlin
© Nora Battenberg-Cartwright

Amanda Lasker-Berlin, geboren in Essen, ist Autorin preisgekrönter Theaterstücke und wurde mit ihrem Roman Elijas Lied für den Debütpreis der lit.cologne nominiert.

Elija, die älteste der Schwestern, liebt das Theater. Auf der Bühne kann sie – anders als im Leben – Mutter sein. Noa jobbt in einer Kantine und hofft auf Akim, der hoch oben in einem Glasturm arbeitet, Loth, die Jüngste, ist schön wie eine Statue, wird bei Demos als Nazi beschimpft und hält die Linken für Meinungsfaschisten. Die Wanderung war Loths Idee. Die Idee, noch einmal Schwestern zu sein und das Moor zu durchqueren.

 

Montag, 1. November 2021, 19:00 Uhr

LeseRaum, Akazienallee, links neben Proust (Postanschrift: Am Handelshof 1, Essen)

Eintritt frei

Gefördert von der Literarischen Gesellschaft Ruhr e. V.

 

Montag, 6. September 2021

Im Rahmen der Lesereihe Außer Konkurrenz – Die freie Szene hat das Wort lesen Frank Schablewski und Anna Real Lyrik und Prosa. Anschließend findet ein Werkstattgespräch mit Andrea Ecker und Wolfgang Cziesla statt, die moderierend durch den Abend führen.

© Georg Pieron

Zu Frank Schablewskis Roman Ein Paar aus vier Menschenhälften (Rimbaud Verlag): Istanbul ist der Ort einer Liebe, eines tödlichen Verbrechens. Hier lebt ein verheiratetes Paar auf unsicherem Grund. Die Stadt und das Meer werden zum großen Sinnbild. Der Mord des Mannes an seiner Frau führt die Triebhaftigkeit wie die Schamlosigkeit einer Gesellschaft und ihrer Justiz in all ihrer Gewalt und Schönheit vor, als wäre die Natur eine wahnsinnige Welt. Niemand weiß, welches Wort das eine ergab, das zur Tat führte.

© Andreas Büchter

Anna Real studierte Ethnologie und Geschichte, ist Diplom-Bibliothekarin, Familienmensch – und eine außergewöhnliche Lyrikerin. Ihre Liebe zu Gedichten entdeckte sie spät, ihre eigenen Werke sind Gemälde aus Worten. In bildstarker Sprache verwebt sie Kunst und Kindheit, Orte und Zeiten, das große Ganze und den stillen Augenblick.  Ihre Gedichte erschienen in Anthologien und namhaften Literaturzeitschriften, im Jahr 2000 war sie auf der Shortlist für den Dresdner Lyrikpreis.

Gefördert von der Literarischen Gesellschaft Ruhr e. V.

Montag, 6. September 2021, 19:30 Uhr

Zodiac – Die andere Küche, Witteringstraße 41, 45130 Essen-Rüttenscheid

(montags kein Gastronomiebetrieb); Eintritt frei

 

Montag, 5. Juli 2021

Am Montag, 5. Juli 2021 lesen in der Reihe Außer Konkurrenz – Die freie Szene hat das Wort Andrea Ecker und Wolfgang Cziesla aus ihren aktuellen Romanen. Anschließend findet ein Werkstattgespräch mit der Autorin, dem Autor sowie mit Ulrike Anna Bleier und Markus Behr statt, die moderierend durch den Abend führen.

© Ulrich Straeter

Andrea Eckers Roman Steilhang:

Unter normalen Umständen wären Ruth und Lena einander wohl nie begegnet – hätte nicht die verdrehte Laune der Liebe sie zu Schwiegertochter und Schwiegermutter gemacht. Denn außer, dass sie ungefähr im selben Alter sind, haben die beiden so gar nichts gemeinsam. Über zehn Jahre lang scheuen sie keine Mühe, einander die tief empfundene Abneigung zu beweisen. Bis die Natur auf unwegsamen Pfaden erneut für einen Dreh ihrer Lebenswege sorgt.

Wolfgang Czieslas Roman Staffellauf:

Stoyke, ein Komponist komplexer zeitgenössischer Musik, stellt in seinem 60. Lebensjahr sein Versäumnis fest, nie ein Kind gezeugt zu haben. Nun suchen verschiedene nicht-gezeugte Kinder ihn heim, stellen ihn zur Rede, und einige von ihnen zweifeln gar an seiner Existenzberechtigung.

Gefördert von der Literarischen Gesellschaft Ruhr e. V.

Montag, 5. Juli 2021, 19:30 Uhr

Zodiac – Die andere Küche, Witteringstraße 41, 45130 Essen-Rüttenscheid

montags kein Gastronomiebetrieb im Zodiac; Eintritt frei

Den Livestream / die digitale Aufzeichnung der Veranstaltung vom 5. Juli 2021 finden Sie unter

(Teil 1: Eröffnung mit Ulrike Anna Bleier, Markus Behr, Andrea Ecker, Wolfgang Cziesla) [8‘ 07‘‘]:

https://youtu.be/tYyaZf_webA

(Teil 2/1: Lesung Andrea Ecker) [20‘ 42‘‘]:

https://youtu.be/pUJ33yzBPZs

(Teil 2/2: Fs. Lesung + Gespräch mit Andrea Ecker + Anmoderation Wolfgang Cziesla) [20‘ 20‘‘]:

https://www.youtube.com/watch?v=zbfM1OAD5w0

(Teil 3: Lesung + Gespräch mit Wolfgang Cziesla) [46‘ 00‘‘]:

https://youtu.be/fWEpUrdPXck

(Teil 4: Werkstattgespräch mit Ulrike Anna Bleier, Markus Behr, Andrea Ecker, Wolfgang Cziesla) [15‘ 28‘‘]:

https://youtu.be/4ftbfaWU2J8

 

 

Montag, 5. Oktober 2020

Außer Konkurrenz – Die freie Szene hat das Wort

Heute: Manuel Heßling und Markus Behr

Manuel Heßling (Foto: privat)

Als der mit seinem Blogger-Namen Revierflaneur bekannte Manuel Heßling im April 2012 im Alter von 55 Jahren starb, hinterließ er neben zahlreichen weiteren Schriften das 5.120-Seiten-Werk Der Zufall. Sein in Berlin lebender Sohn Vincent Heßling – ebenfalls Blogger (dashofthought.org) – und seine Witwe Ulla Heßling stellen Teile von Manuel Heßlings Werk vor.

 

Markus Behr (Foto: Thomas Tietze)

 

Anschließend liest Markus Behr aus seinem Roman  Vaterschaftstest, in dem der Mittdreißiger Fabian erfährt, dass er angeblich der Vater von 16-jährigen Zwillingen ist – obwohl er glaubt, noch Jungfrau zu sein. (Wagenbach Verlag, 2019).

Nach den beiden Lesungen findet ein Werkstattgespräch mit Vincent und Ulla Heßling sowie mit Markus Behr statt.

Moderation: Andrea Ecker und Wolfgang Cziesla

Montag, 5. Oktober 2020, Beginn: 19:30 Uhr

Ort: Zodiac – die andere Küche, Witteringstraße 41, 45130 Essen-Rüttenscheid

Eintritt frei; montags kein Gastronomiebetrieb im Zodiac

Gefördert von der Literarischen Gesellschaft Ruhr e. V.

5 Oktober Postkarte quer